Grauen
Worüber schreibt man, denkt man in diesen Tagen. Irgendwie sind es immer diese Tage. Diese oder jene. Tage, die kommen, die gehen, die man vergisst. Fast alles bis auf die kleinen Momente, die sich in die Erinnerung brennen. So wie gestern, am Montag hatte ich ein seltsames Erlebnis, an dieses erinnere ich mich ganz genau, nicht an mehr, aber die Woche ist auch noch nicht so alt.
Der Montag war seltsam, die Zeitumstellung. Plötzlich geht man aus dem Haus und es wieder hell. Ich wollte das nicht, das klingt seltsam, denn sicher der Gedanke eine Stunde länger zu schlafen ist immer verlockend, nur manchmal lohnt so eine Stunde nicht wirklich, denn alles ist anderes als zuvor. Alles hell am frühen Morgen, dabei hat es mir gefallen in der Tram zu sitzen, langsam meinen Weg zu machen und dann plötzlich auch halber Strecke zu sehen, der Morgen graut. Es hatte niemals etwas von Grauen, es waren einfach diese schönen Farben, die Wolken am Himmel, alles hat etwas tröstlich gewirkt hat, das macht die Welt sonst viel zu selten. Fast ein Moment für schöne Gedanken, ich darf dem Morgen helfen aufzuwachen.
Jetzt ist es morgens einfach nur hell, es deprimierend. Noch mehr der Abend, wenn man wieder nach Hause fährt. Es dämmert den ganzen Weg und wenn man dann ankommt, ist es einfach nur dunkel.
Eine Dämmerung, sie hat nicht wirklich den gleichen Charakter wie ein Morgengrauen. Nicht dann wenn man im falschen Moment gefangen ist, irgendwo in einer Tram auf dem Nachhauseweg von der Arbeit. Das ist nicht am Meer, nicht auf einem Balkon, nicht irgendwo, dass ist einfach nur zwischen Punkt A zu Punkt B rum fahren. Man könnte selbst im Kreis fahren, keine Gerade, es würde nichts ändern
Dämmerung klingt irgendwie auch nur halb so schön wie Grauen, selbst wenn es das nicht sollte. Grauen, das sollte doch viel morbider sein als eben so ein Dämmern, nur das ist es nicht wirklich.
Das Grauen am Morgen wird wieder kommen und die Zeit danach, wenn es morgens und abends nur noch dunkel ist. Der Kalender hängt sich immer wieder in sich selber auf und ich in ihm.
Ich weiss das Grauen wird wiederkommen, aber in der Dunkelheit erscheint es nicht wirklich so. Der Blick aus der Tram hin, dunkel, der andere Blick aus der Tram zurück, dunkel. Der Tag sieht einfach dunkel aus, existiert nicht wirklich.
Der Tag ist dann fast etwas wie ich.
Ich über Belangloses schreibend.
Der Montag war seltsam, die Zeitumstellung. Plötzlich geht man aus dem Haus und es wieder hell. Ich wollte das nicht, das klingt seltsam, denn sicher der Gedanke eine Stunde länger zu schlafen ist immer verlockend, nur manchmal lohnt so eine Stunde nicht wirklich, denn alles ist anderes als zuvor. Alles hell am frühen Morgen, dabei hat es mir gefallen in der Tram zu sitzen, langsam meinen Weg zu machen und dann plötzlich auch halber Strecke zu sehen, der Morgen graut. Es hatte niemals etwas von Grauen, es waren einfach diese schönen Farben, die Wolken am Himmel, alles hat etwas tröstlich gewirkt hat, das macht die Welt sonst viel zu selten. Fast ein Moment für schöne Gedanken, ich darf dem Morgen helfen aufzuwachen.
Jetzt ist es morgens einfach nur hell, es deprimierend. Noch mehr der Abend, wenn man wieder nach Hause fährt. Es dämmert den ganzen Weg und wenn man dann ankommt, ist es einfach nur dunkel.
Eine Dämmerung, sie hat nicht wirklich den gleichen Charakter wie ein Morgengrauen. Nicht dann wenn man im falschen Moment gefangen ist, irgendwo in einer Tram auf dem Nachhauseweg von der Arbeit. Das ist nicht am Meer, nicht auf einem Balkon, nicht irgendwo, dass ist einfach nur zwischen Punkt A zu Punkt B rum fahren. Man könnte selbst im Kreis fahren, keine Gerade, es würde nichts ändern
Dämmerung klingt irgendwie auch nur halb so schön wie Grauen, selbst wenn es das nicht sollte. Grauen, das sollte doch viel morbider sein als eben so ein Dämmern, nur das ist es nicht wirklich.
Das Grauen am Morgen wird wieder kommen und die Zeit danach, wenn es morgens und abends nur noch dunkel ist. Der Kalender hängt sich immer wieder in sich selber auf und ich in ihm.
Ich weiss das Grauen wird wiederkommen, aber in der Dunkelheit erscheint es nicht wirklich so. Der Blick aus der Tram hin, dunkel, der andere Blick aus der Tram zurück, dunkel. Der Tag sieht einfach dunkel aus, existiert nicht wirklich.
Der Tag ist dann fast etwas wie ich.
Ich über Belangloses schreibend.
Deka Dent - 27. Okt, 22:37
