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    <title>Spacing around in Wasteland</title>
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    <dc:publisher>Deka Dent</dc:publisher>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
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    <title>Spacing around in Wasteland</title>
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    <title>last exit....</title>
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    <description>Mein Koffer ist gepackt. Ich habe mich alles gekümmert. Jetzt wandere ich los, entgegen der Sonne. Mein Schatten wird die Tränen verbergen.  Ich gehe von diesem Platz, um die Magie zu finden. Ich verabschiede mich.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-24T19:40:00Z</dc:date>
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    <title>Der Dilbert Tiger</title>
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    <description>&lt;i&gt;Die Erfahrung mit vom Affen abstammenden, auf Kohlenstoff basierenden Lebensformen umzugehen gleicht in etwa dem Vergnügen in der Wüste an ein totes Zebra gekettet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;                        Scott Adams &quot;Das Dilbert Prinzip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze stinkt vor allem, da hilft auch keine saisonbedingte verstopfte Nase. Sprechen mag man in so einer Situation schon gar nicht, denn was sollte man schon wirklich mit einem toten Zebra bereden? &lt;br /&gt;
Deine Streifen sehen aber immer noch toll aus. &lt;br /&gt;
Nicht wirklich, denn so ein unlebendiges gestreiftes Vieh ist kein schöner Anblick und der Wunsch sich manchmal einfach die Augen zu zutackern nimmt zu. Das und sich einfach Kleister in die Ohren laufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde beides wahrscheinlich noch nicht einmal auffallen, eher einen Modetrend auslösen. Verdummung gerade wirklich IN. Oder ich bin dumm, verstehe nicht, was den Rest der Menschheit bewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kann es ernsthaft interessieren ob Tiger Woods nun gut einlochen kann? Man möge mir diesen billigen Scherz verzeihen, aber das ganze erscheint so albern, denn wer schaut sich eigentlich schon Golf an. Schaut das wirklich irgendwer? Muss wohl so sein, wie sonst verdient man damit 100 Millionen. Ob es nun im Jahr oder bis jetzt war, keine Ahnung, ich tippe auf das Jahr. Wie aber auch immer bei dem Gehalt kann es doch nicht mehr wirklich stören, wenn jetzt ein paar Sponsoren abspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sponsoren sind mir sowieso ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkt Gilette wirklich irgendwer kauft die Klingen, weil sie einen tollen Werbespot mit diesem Golftypen haben? Wenn interessiert das? Er könnte mir tausendmal erzählen diese Klingen resultieren in einer glätteren Haut, nur solange ich das nicht selber bewiesen habe, würde ich ihm auch nicht glauben. Ich zumindest, aber irgendwo muss es ja diese Menschen geben die draussen laufen und stolz erzählen: Ich benutze die gleichen Rasierklingen wir der Tiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstehe ich nicht wirklich. Mein Lieblingsmusiker könnte mir tausendmal erzählen, Ich trinke Pepsi, denn sie schmeckt toll. Es würde mich Erstens nicht interessieren und Zweitens schmeckt sie mir auch dann nicht und ich werde sie mir erst recht nicht kaufen, nur weil er sie eben trinkt, denn der Geschmack ist immer noch nicht der meine. Und selbst wenn er jetzt Eigenurin oder Fledermausblut trinkt, muss ich das auch nicht ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ich auch nicht bei Nussnougatcremes. Da muss die Nationalelf auch keine Werbung machen, ich kaufe Nutella  nicht wegen ihr, sondern weil es einfach keine andere diskutable Nussnougatcreme gibt. Die Werbung kann man sich also sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Werbung für Rasierklingen, Gilette hat einfach ein &lt;br /&gt;
Monopol, denn was gibt es denn sonst noch an Rasierklingen? Wilkenson? Mag sein, aber billiger sind die auch nicht wirklich und die billig Einwegrasierer funktionieren sowieso nicht. Billige Rasierklingen. Macht Gilette jetzt die Rasierklingen billiger, wenn die Herr Woods nicht mehr auf ihre Gehaltsliste haben? Der Preis, so teuer können die Dinger doch nicht wirklich in der Herstellung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis und Leistung, dass alles scheint ausser Kontrolle zu sein. Wie der Herr Woods eben. Selbst sein Caddie beschwert sich, dass er durch all die ganzen Affären ernorme Einbussen hat. Bisher hat er mal eben zwanzig Millionen Dollar verdient. Zwanzig Millionen Dollar für etwas Taschetragen, etwas muss ich in meinem Leben falsch gemacht haben und mich nicht wundern, warum die Menschheit nichts verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Zentis, Nusspli, Coke, Afri-Cola, no name Rasierklingen nur um auch ein paar andere Marken genannt zu haben, mehr fallen mir nicht ein, weil sowas  einfach unwichtig ist.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-17T21:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6079036/">
    <title>PSYCHIATRIC INTERFERENCE</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6079036/</link>
    <description>Die kalte Jahreszeit, die Dunkelheit, ich friere. Selbst wenn ich mit meinem Rücken angelehnt an der Heizung sitze, einen Tee dabei trinke, es bleibt kalt. Ich fühle meinen Knochen nicht, nicht mehr, nicht mehr wirklich. Das Fleisch darum herum erscheint schon lange verwest zu sein. Ich kann es riechen, diesen Gestank, selbst wenn es niemand anderes bemerkt. Keiner in der beleuchteten Menschenmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinwerfer, alles ist erleuchtet. Schweinwerfer sind beschissen. &lt;br /&gt;
Ich will das alles nicht sehen. Nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ist da keiner, der einfach nur lächeln kann?&lt;br /&gt;
Ist da keiner, der etwas fühlt, etwas mehr?&lt;br /&gt;
Macht mich taub und blind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSYCHIATRIC INTERFERENCE</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T17:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6067707/">
    <title>Leben</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6067707/</link>
    <description>&lt;br /&gt;Die Momente nagen tief. Fressen wie Maden an einem. Als wäre man schon lange tot und nur das eigene Ich denkt dabei, ich lebe doch. &lt;br /&gt;
Ich lebe. &lt;br /&gt;
Lebe. &lt;br /&gt;
Lebe eigentlich. &lt;br /&gt;
Eigentlich nicht mehr wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe vom Leben keine Ahnung. Ich dachte dies zu haben, musste aber feststellen, es  ist mir fremd oder ich dem Leben. Das Leben und ich. Das was sich so lebt oder behauptet zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben auch nur eine Eigenschaft, eine mit ein paar wesentlichen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende bleibt dort auch nur eine physikalisch, strukturiertes, materielles System, das aus ein paar organisch, chemischen Stoffen besteht. Die wahre Definition des Ganzen bleibt problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es darin, wenn den Maden etwas schmeckt.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-29T00:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6058884/">
    <title>&quot;ring,klingel,ring&quot;</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6058884/</link>
    <description>Aufwachen ist manchmal schrecklich. Schlafen so angenehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel zu lange hat man geschlafen und plötzlich rennt die Zeit. Ewas fühlt man sich fast geneigt, denn Kopf weiter unter der Decke zu verstecken. Etwas? Am liebsten würde man sie sich für immer nur über den Kopf ziehen, darunter ersticken. Nur dann ist dort diese eine Kleinigkeit, die einen Ausschlag gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber mit Pauken und Trompeten untergehen, als klein beizugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas einmal angefangen, man sollte es beenden, selbst wenn es schon lange zu Ende ist und man selber darauf nicht wirklich mehr Lust hat.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T21:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6054457/">
    <title>deacadere</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6054457/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
Eine Dekade geht zu Ende und die Best-off Listen erobern die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist erschreckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschreckend zu sehen, wir altern immer zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals vor ein paar Jahren, das waren wirklich gute Zeiten und das Lied, ja genau. Treffen mit den immerzu Freuden, schwelgen in dem was einmal war. Da war soviel. Geschichten, die oft so unglaublich sind, wir haben so viel gemacht und eine Stadt im Kleinem bewegt. Heute bewegen wir uns nur noch darinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffen uns, gehen zu unserem Lieblingsplatz, trinken etwas um unsere schweren Herzen etwas leichter zu machen, alles wird leichter. Später ziehen dann alle ihre Agenden hervor, um das nächste Treffen zu organisieren, dann muss jeder gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit rennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht wann es passiert es, aber die Tage werden kälter.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T20:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6049906/">
    <title>Bore-Out Syndrom</title>
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    <description>&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Der Herbst ist nur der dunkele Frühling.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedankenwelt stagniert, Montag bis Freitag von sieben bis fünf. Eine Kaltfront braut sich im Kopf zusammen, sie leidet zunehmend an einem Tourette Syndrom. Einfache motorische Tics mit einem panischen Kopf zur Tür wendend und einer Kropolalie. Letzteres fast schon ein literarisches Stilmittel, den Anderes beschreibt das alles nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der klägliche helle Rest vom Tag, den Tagen, zieht sich wie ein zähes Kaugummi, das jeden Geschmack schon lange verloren hat. Es hätte noch nicht mal ganz frisch gemundet, wäre es einem angeboten wurden. Was es nicht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal erscheint alles wie ein Film, in dem ich als Nebendarsteller herumwandele, nebenbei noch Regie führe. Dabei muss ich mich allerdings strikt an das verdammte Drehbuch halten, das nicht ein Quäntchen Professionalität, Originalität oder Substanz hat. Die Laiendarsteller darin machen das Ganze nicht besser. Nur die Nacht, die Dunkelheit, sie macht alles besser.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T20:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6046433/">
    <title>Peters Wolf</title>
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    <description>Peter hat den Wolf nicht wirklich gefangen. Der Wolf war aber auch eigentlich kein Wolf, nur ein Schaf in einem Wolfpelz. Dieses Schaf hat sich nicht wider der Nahrungskette verhalten und einfach die Ente verschluckt. Das hat man nur Peter erzählt, um ihn zu beruhigen, denn eigentlich hat er der Ente den Hals umgedreht. Sie hat danach nicht mehr gequakt.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6043880/">
    <title>ironie</title>
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    <description>Ironie. Das Nie in diesem Wort ist einziger Hohn. Wie gerne würde ich dieses komplette Wort aus meinem Wortsschatz löschen. Wie so vieles anderes, nur das Gedächtnis funktioniert eben nicht so. Selten ist es bereit zu versagen, denkt viel lieber.&lt;br /&gt;
For what?&lt;br /&gt;
Das Rennen geht weiter, selbst wenn man nirgends ankommt. Raus, raus, raus, raus. Dann ist man da und weiss auch nicht mehr ob es drinnen besser war. Die Musik ist scheisse und das Warten dauert an. Das hatte ich schon gestern und davor. Der frühste  oder die späteste Möglichkeit ist erschreckend. Sie heisst immer nur warten.&lt;br /&gt;
Eigentlich mag ich nicht mehr warten. Nur selbst auf der Überholspur kommt man nicht voran. Stillstand. Es endet immer irgendwo im nirgendwo. Der pure Gedanken ans Leben, Überleben, das süsse Leben, erscheint manchmal bitter.&lt;br /&gt;
Zartbitter? Mochte ich noch nie,  bin eben so ein Volltyp.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-14T23:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6042560/">
    <title>Maniac 3</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6042560/</link>
    <description>Back home.  20 Stunden auf den Beinen, mindest 48 gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Live Konzerte, von netten aber ruhigen Bands, die beschliessen nicht vor elf Uhr eher später danach anzufangen. Klimper, sing, klimper, das ganze sehr lange und sehr, sehr, sehr langsam. Das Publikum steht sich die Beine in den Bauch ohne jegliche Bewegung. Die Bands spielen trotzdem weiter, selbst wenn einer nach dem anderem geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee versagt. Hat er schon jemals funktioniert oder auch nur im Ansatz geschmeckt? Fühle mich ab gefühlte Stunde 46 trotzdem geneigt einen Espresso zu trinken, denn  die frische Luft wirkt nicht mehr wirklich, da zählt es auch nicht mehr, dass ich Kaffee und Ähnliches eigentlich verabscheue. Nicht wirklich mögen, wie so manches anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hasse ich dieses vorher, nachher Band DJ Ding. Es hat so etwas von lieber, böser Cop, der mit der dissoziativen Identitätsstörung. Die Multiple Persönlichkeit dezent am Anfang und dann vollkommen aufdrehen. Das aufdrehen gefällt natürlich Maniac, fast so gut wie der Beat. Würde auch alles fast funktionieren, wären da noch wirklich Leute, aber der Kaffee hat eben fast versagt. Die wenigen, ich will ja nie nach Hausegeher, tanzen, immerhin trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ein guter Abend, auch nur fast etwas verstörend. So ein Gefühl aus sich selber. Bei 50% der Lieder schlägt mein eigenes Metronom viel schneller, behauptet die ganze Zeit, dass alles ist so langsam. Keiner ausser mir scheint dies aber zu merken. Das ist etwas irritierend, aber dann ist auch schon wieder alles zu Ende, bevor man darüber wirklich nachdenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebbewilligung nur bis um 2h morgens. Eigentlich ein Geschenk, ganz ohne diese kritischen Stunde, die sich irgendwann zwischen  drei und vier einfach nur zieht. Nur jetzt so mitten zwischen Nacht und Tag ist seltsam, ich bin nicht mehr müde.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-14T02:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6042251/">
    <title>maniac 2</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6042251/</link>
    <description>Der Stilbruch ist der Untergang, der Untergang ist der Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas neben mir, erscheint aber nur etwas. Fast so als ob ich immerhin noch in mir drin bin, falls dies geht, so ausserhalb der Phase rotierend. Durch die Gegend rennend. Ohne Ruhe immer weiter, selbst wenn da keine Idee ist, wo man landet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht nach der Zukunft? Ich bin wohl schon drüber weg, gehe trotzdem weiter. Ändere immer noch spontan die Pläne, die sowieso nie vorhanden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spontane Änderungen, spontanes Auflegen als Ersatz, zu verbuchen unter der Position gewinnbringendes Ausgehen. Eigentlich tödlich müde, aber schlafen, wer braucht schon Schlaf? Die Ruhe findet sich sowieso nicht, da braucht es auch keinen ruhigen Abend. Der Beat lässt  niemals locker, auf das der ganze Laden schreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam zu Grunde gehen, dabei rennen. Nach der Manie kommt immer der Abfall, wenn man nicht schon ein Teil davon ist.  Vielleicht hilft ein Komposthaufen, nur ich befürchte, dass ich nicht wirklich biologisch abbaubar bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr an Boden sondern schon tief darinnen. Mittendrin eben doch.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-13T19:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6040625/">
    <title>maniac</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6040625/</link>
    <description>Manchmal erscheint alles so klein und manchmal so gross. So gross, dass es einen erschreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosse und kleine Tage, mal schwerer mal leichter. Unmöglich darin zu definieren, was ein Tag machen sollte. Manchmal übersteht man ihn einfach, vegetiert in der dunklen Graupalette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winter oder war es doch nur der Herbst? Ich habe die Jahreszeiten verloren. Wahrscheinlich ist es auch egal, ob es jetzt Sommer oder Frühling ist. Es ändert nichts wirklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dunkelheit ist immer präsent und dann spricht mein Freund das Maniac zu mir. Maniac ist immer beschäftigt. Findet keine Ruhe, keinen Schlaf, keinen Frieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schauen und kurz an, die einfachen Dinge eines Tages verlieren sich. Maniac ein potentieller Serienkiller, selbst wenn er immer nur das gleiche tötet und in diesem Versuch zu manisch ist, um eine gerade Spur zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle können eben einfach professionelle Killer sein, zumindest nicht an manchen Tagen.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T21:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6036925/">
    <title>Grundlage</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6036925/</link>
    <description>Die lästigen Mahnungen eines Gewissen. Da sind diese unzähligen Tage im Leben, an denen ich gerne auf den Luxus eines Bewusstseins verzichten kann.&lt;br /&gt;
Keine Verantwortung&lt;br /&gt;
Keine Zweifel&lt;br /&gt;
Keine Enttäuschung&lt;br /&gt;
Keine Angst&lt;br /&gt;
Freiheit&lt;br /&gt;
Hypothetischen Gedanken, sie helfen nie weiter.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T19:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://decadere.twoday.net/stories/6030782/">
    <title>Film 2</title>
    <link>http://decadere.twoday.net/stories/6030782/</link>
    <description>Das Drehbuch ist unzulänglich. Statisten werden für ihre Auftritte unterbezahlt. Die Kamera stoppt niemals, selbst wenn in ihr kein Film eingelegt ist, bemerkt man es nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lächele Baby, lächele. Die Splatterszenen kommen später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Splattern muss noch nicht einmal das Blut im Vordergrund stehen. Exzessive Gewalt sie geht auch anderes, beginnt ganz leise im Kopf und breitet sich von dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lächele Baby, lächele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die positive Einstellung, wir müssen die Kamera in Szene rücken. Die positive Einstellung, vielleicht nichts Anderes als das Negative einfach anzuziehen. Wie so ein Magnet eben, der falsch gepolt ist. Ein grundlegendes Phänomen gegen das man nicht wirklich rebellieren kann, die Natur der Dinge lässt sich selten ändern. Da kann man schreien wie man will, da kann meckern, da kann man schweigen oder einfach nur noch zusehen, schweigend hinter der Kamera stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles läuft vorbei, Szenen, Momente, sie sind oft sogar ganz hübsch anzusehen. Nur die Macht die Einstellung, wenn es dann doch nicht passt, erneut zu drehen, sie fehlt. Akteure sind niemals der Regisseur, manchmal vielleicht noch gute Schauspieler oder solche von denen man es eben glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder verziehen sich. Das was man nach aussen sieht, das ist nicht wirklich. Es ist eine Projektion, die noch nicht einmal mehr einen Schatten hat. Im Dunklen erkennt man keinen Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schattentiere mit verrückten Silhouetten, bei denen jeder etwas anderes sieht. Sie sind hübsch anzusehen, nur bezweifle ich, dass jemals jemand einen Schatten hat lachen hören.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T22:39:00Z</dc:date>
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    <title>Kippschalter</title>
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    <description>An  aus - an  aus- an -  flackern  Wackelkontakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein einziges Sammelsurium von brüchigen Leitungen, manchmal warte ich nur auf den Kabelbrand. Vielleicht wird der aber auch nie passieren, weil ich in dieser Kulissenwelt lebe, nichts ist hier real. Das Drehbuch ist zwar etwas banal, aber es hat immer wieder Wendungen über die ich selber staune. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich befinde mich gerade in dieser Folge Arbeit und sie stammt nicht von dieser Welt. Mal ganz ehrlich, wer bezahlt schon jemanden, damit er nicht wirklich etwas macht. Ich meine, ich würde das schon, arbeiten, aber man gibt mir keine Arbeit, ich habe das auch schon reklamiert, aber da kommt nichts und so vertreibe ich meine Zeit im Internet. Das mache ich jetzt so seit mindestens zwölf Wochen und es stört keinen wirklich ausser mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört fast nicht, denn dann plötzlich kommt diese Störungen. Ich arbeite also an einem Projekt, werde dafür bezahlt, nur dass es dieses Projekt gibt, weiss scheinbar keiner ausser mir und den Menschen, die mich angestellt haben. Das Upper Management ist nur erstaunt, stellt seltsame Fragen, die ich nicht verstehe, das stand doch alles in meiner Evaluation. &lt;br /&gt;
Warum machen wir also dieses Projekt? Gute Frage, das frage ich mich auch. Mein Chef versucht mich noch zu beruhigen, dass ist normal, er versteht es auch nicht, was da nicht verstanden wurde, das ist eben so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben so, verwirrend und so beginne ich dann das Wochenende, hochgradig verwirrt. Das ganze endet dann mit einem DJ- Desaster und mit mir sehr betrunken. Dass ich das bin, merke ich nur etwas, so eben nebenher. Wach dann am nächsten Morgen auf, nicht neben sondern mittendrin. Das ist wirklich verwirrend. &lt;br /&gt;
Mein ganzes Bett gleicht einem Zahnpasta Massaker. Gut, ich habe mir immerhin noch die Zähne geputzt, nur wie es dabei auch geschafft habe, das Lacken, den Bettbezug mitzuputzen, darüber rätsele ich noch jetzt. Die Zahnbürste stand am Morgen danach immerhin im Bad.&lt;br /&gt;
Das Zahnpasta Massaker ist aber trotzdem ein bedrückender Anblick, man sieht es und es geht einem einfach schlecht. Das hält dann genau achtundvierzig Stunden an. Achtundvierzig Stunden in denen ich alles bereue und mir selber schwöre, ich gehe ins Exil oder besser ich sollte mich selber terminieren, das geht wirklich nicht so. Zum Terminieren komme ich aber nicht, ich muss ja bereuen und dabei apathisch abhängen bis es wieder Montag ist. Vorher schaffe ich es gerade eben mein Bett neu zu überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Exil dauert aber dann auch nur genau bis Dienstag, denn da ist ja schon wieder irgendwas. All die guten Vorwürfe verworfen und ich gehe wieder raus. Mein Zahnpasta Massaker erzeugt Lacher, ich höre Geschichten, die einfach schön sind, die man gerne hört und Dramen, die einfach traurig sind. Später bin ich selber nicht traurig, staune nur über mich selbst. Wie schnell die Phasen wechseln an- aus an  aus, eben dieser Wackelkontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich springe etwas weiter, weil das macht man wenn es wackelt und jetzt das. Vor ein paar Wochen hatte ich mit einem Kollegen diesen Tetris-Amoklauf Running Gag. Wenn ich jemals einen Amoklauf starte, dann installiere ich zuerst Tetris als Bildschirm Hintergrund und bewerfe danach Menschen mit Backsteinen. Das wird den Psychologen zu denken geben. &lt;br /&gt;
Das Ganze hat sich gesteigert, eben einer dieser Running Gags. Die Versuchsanstalt in der ich arbeite, ich wurde ausgewählt, ein Feldexperiment. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Phase eins&lt;/b&gt;, ich wurde nur angestellt, um mit massig Zeit zu denken, weil arbeiten, dass muss ich ja nicht. &lt;b&gt;Phase zwei&lt;/b&gt;, plötzlich diese Umschläge immer nur mit ein Bild von Tetris, das mich verwirrt. Ich habe noch nicht einmal gross über diese Briefe nachgedacht, nur dann plötzlich dieses Packet. Vor einer Woche ist es angekommen, jemand hat mir einen Backstein geschickt. Meine Kollege hat mir danach gratuliert, du bist jetzt in &lt;b&gt;Phase drei&lt;/b&gt;, bis hierhin hat es noch niemand geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase an und aus und an und aus und an. Ich kann noch nicht einmal mehr sagen ob es gute oder schlechte Phasen sind. Wahrscheinlich existieren sie noch nicht einmal wirklich, ich selber bin ein Konstrukt, anderes kann ich mir das alles nicht mehr erklären.</description>
    <dc:creator>Deka Dent</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Deka Dent</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T21:04:00Z</dc:date>
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