Mittwoch, 7. Juli 2010

POGO

Die Amokgedanken tanzen Pogo mit sich selbst. Da ist nichts mit Old School, eine eingreifende Hand, nein, wer am Boden liegt der hat eben einfach Pech.

Einmal übertanzen eben.

Es schlägt den Kopf nach links, dann rechts, wieder links und dann gegen die Wand. Die Pogogedanken jubeln, endlich echt was Aktion hier. Sie wollen mehr. Machen auch direkt Vorschläge wie man den Tanz variieren kann. Die Möglichkeiten der Variationen ist unbegrenzt.

Dann plötzlich zieht einer der Gedanken eine Pistole, er schreit. „Komm schau mich an. In meiner Chemie liegt Gewalt. Bist du bereit dafür?“

Kugeln für den Kopf.

Montag, 5. Juli 2010

Böse Saat

Die schwarze Saat sitzt irgendwo tief.
Da kann man jäten wie man will.
Es kommen immer wieder Ableger hervor.
Der Urkeim nicht zu finden.
Man sollte das Unkraut vergiften.

Blut unter der Haut. Bewässert.
Gewalt im Kopf. Spriesst.
Alles spriesst.

Kopfgewalten.
Vorstellung.
Vorstellungen.
Roter Vorhang auf und zu, dann der Abgang.

Die Vorstellung ist nicht mehr zu ertragen.
Das Ensemble will seine Ruhe.
Kann die Traködie nicht mehr ertragen.
Man sollte es Absetzen.

Freitag, 2. Juli 2010

Happy Today, tomorrow whatever…..

Es passierte heute Morgen, zwanzig nach sieben im Gehen. Draussen war es hell, noch nicht so warm, es war sehr still. In der Tram sassen kaum Menschen, ich wusste nicht vorhin sie fahren. Dann plötzlich musste ich lachen, über all die ganzen Sachen, die Menschen so machen.

Das sich das jetzt alles reimt, verstört mich etwas. Egal.

Ich selber mache. Dann flogen da drei grössere schwarze Vögel vorbei, wohl Krähen, die sich gegenseitig gejagt haben. Ihre Jagd wie ein Spiel. Meine Gedanken spielten dann kurz mit mir, als ob ich die Welt retten könnte, nur weil ich eben mal aus dem Haus gegangen bin.

Aus dem Haus gegangen um die Welt zu retten und mit Zigaretten zurück gekommen, so in etwa. So lächerlich. Ich, der schlecht ausgebildete Notfallmediziner, der nur ein Kurpfuscher ist, sich selber nicht heilen kann. Es leben die Lebensmetasen, sie wuchern und spiessen.
Das ganze noch nicht mal ausreichend zu einem guten Film, wenn dann einer dieser schrecklich kompliziertem, die immer nur auf Independent Festivals einen Preis gewinnen, da sie keiner versteht und erst recht keiner sehen will.

Die Beleuchtung stimmt immer hin, die Sonne macht alles hell und leuchtend. Das ist dreist. Manchmal hasse ich die Sonne dafür, dass sie immer wieder aufgeht und ihren verdammten Job erfüllt. Manchmal würde ich sie gerne nehmen, auf eine genormte Palette verpacken und weit wegschicken.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Glockenhall

Die Welt tickt weiter und manchmal trifft einen der Glockenschlag als ob der Klöppel nicht die Flanke sondern den Kopf getroffen hat.

DING DONG

DONGDongdong, hallt das Echo.

Montag, 28. Juni 2010

Rederei

Heute ist ein guter Tag, vor sechs Monaten war es besser. Da ging das reden, zu und ein, viel mehr. Jetzt ist alles nur zerredet. Ein Einheit vielleicht auch Zweiheitsuds, aus dem sich nichts extrahieren lässt.

Nichts kann man nicht hören. Verhören geht dennoch. Aber kein Wort gehört mir darin. Nur die Satzzeichen am Ende.

Der empörte Ausruf des Zeichens!

!!! !!! !!!

Druck, aus oder an. Das mag man sich verdrücken. Nachhaltig halte ich mich darin.

Sonntag, 27. Juni 2010

Menschenmaske

Der Abend bescheiden, obwohl eigentlich alles da war, aber es reicht eben nicht, nicht mehr oder hat es noch nie. Tausend gefühlte Gespräche, dabei, aber dennoch weit weg. Einer dieser Abend der plötzlich eben einfach vorbei ist, plong, man ist fast erstaunt, plötzlich mit den anderen im Taxî zu sitzen.

Menschen verstören manchmal oder sie sind selber gestört? Vielleicht es auch einfach das Normalste der Welt, dass sie ihre Gefühle auch noch aussen tragen und wenn es ihnen nicht gut, oder sie etwas stört, lassen sie es bemerken. Ich mach das selten, versuche immerzu zu lächeln, Neid verstehe ich nicht.

Vielleicht sitzt meine Menschenmaske zu perfekt und genau das ist es was die anderen, mich selber erschreckt. Die Maske die eigene Haut, fest verwachsen mit dem selbst. Manchmal möchte ich mir mein Gesicht abreissen, damit alle sehen was sich da hinter verbirgt.

Blutiges Fleisch, „Schaut so sieht es wirklich aus in mir drin.“

Sonntag, 20. Juni 2010

Euthanasy of the Freak

Euthansy-of-the-Freak

Things & Trys

Schnalle

Draht

Blood shot adultment

Blood-Shot-Adultment
The beginning

He-Suicide-Commando
He Suicide Commando

She-suicide-Commando
She Suicide Commando

Gavatter Gross & Klein

He-comes-around
he comes around

Der-Kleine-Tod
Der kleine Tod von nebenan

Squallers

Silent-Squaller
Silent Squaller

Sqauller-II
Sqauller II

Squaller-I1
Squaller I

Squaller-Creature
Squaller Creature

Montag, 31. Mai 2010

Rapid Cycling

Der Versuch mit der Couch zur amorphen Masse zu verschmelzen, zu verschwinden.
Misslungen. Irgendetwas liess es nicht zu.
Der Versuch inmitten in der Manie zugrunde zu gehen.
Misslungen. Irgendetwas liess es nicht zu.
Lässt einen nicht mittig stehen, entweder oben oder unten.
Es gibt nur Extreme, nichts anderes.

Irgendetwas treibt in diesem ganzen Wahnsinn weiter.
Ich bin der peitschende Kutscher, das dampfende Pferd zugleich.

Der Sturm im Wasserglas tobt weiter, dabei hat er noch nicht einmal wirklich begonnen. Es stört nicht mehr, ob das Glas nun in einem Vakuum steht oder der Druck im Innern einfach zu hoch ist. Die Monsterwellen sind sich am formieren. Alles wird in ihnen brechen, selbst die Wellen in sich selbst.

Der Wahnsinn, der immer etwas unscharf an den Ecken war, beginnt sich zu einer gerade Linie zu formieren. Als dünn ist sie eher weniger zu beschreiben, FETT trifft es da viel besser, Minimum 6pt.

Aufwachen, so fühlt es sich an. Die letzen Monate waren bescheiden in sich selbst. Die Worte verloren. Nicht mehr fähig mehr als die eigene Reihenfolge des Namens in Buchstaben auf ein Blatt zu bringen. In solchen Momenten möchte mal am liebsten sterben.

Ich lebe immer noch. Es geht wohl nicht anders.



t.b.c.

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